Die “goldene Nase” des Züchters

Es gibt immer noch Menschen, die der Ansicht sind, dass Züchter sich mit dem Verkauf ihrer Katzenkinder eine goldene Nase verdienen und eine Steuerhinterzihung machen.

Jeder Züchter bekommt trauriger Weise immer wiederTelefonanrufe, ohne Namensnennung und Begrüßung, die mit der Frage beginnen :
"Sie haben Katzen Babys, was kosten die?"
Nach der Nennung des Preises, wird
entweder aufgelegt  oder das Telefonat mit der Anwtort  "Ich melde mich später wieder", beendet, was natürlich ausbleibt.

 

Bei einem solchen potentiellen Interessenten  ist der seriöse Züchter glücklich, ihn auch loszuwerden, denn es ist ihm klar, dass diese Katze dort kaum gut versorgt wäre, Katzen verursachen nunmal Kosten und der Anschaffungspreis ist der geringste Teil davon.

 

Katze zum Dumpingpreis von 0 € -500 € ist meist nur im ersten Moment günstiger.
Oft sind sie tickende Zeitbomben durch Erbkrankheiten wie HCM , PKD, oder bringen schon zum Einzug die tollsten Überraschungen (Giardien, E. coli Bakterien, FeLV, FIV, Katzenpilz...) mit.

 Bereits jetzt ist eine gut Sozialisierte und GESUNDE Rassekatze von Seriösen Züchter mit Stammbaum um 800 € inklusive Kastration (Sie sparen sich die durchschnittlich 110,-- Euro (Mädchen) bzw. 80,-- Euro (Junge) Kastrationskosten )  , und mit einem Gesundheitszeugnis, schon deutlich günstiger !

Siehe Link : Vermehrer vs Züchter...

 

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.
Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren,
werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter,
zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles,
da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko,
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld,
um für etwas Besseres zu bezahlen.


John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1819 - 1900

Zucht kosten

Fragt man die Züchter nach ihren Kosten, dann zucken sie nur die Achseln. Mal ehrlich, wer davon rechnet wirklich nach?

Die Kosten werden nämlich ganz einfach verdrängt!

Wäre es nicht so, würden viele längst die Zucht aufgegeben haben, weil rationale, wirtschaftliche Beweggründe dem entgegenstehen. Also verschließen die meisten Züchter hier ihre Augen und fangen gar nicht erst an nachzurechen !!!

Schauen wir uns einnmal die aufkommenden Kosten einen seriösen Familien-Zucht an und warum unsere Kittenpreise das drei- bis fünffache der sogenannten Billigkitten (um die 300 Euro) ausmacht.

 

Möchte man sich eine gesunde Zucht mit vielen internationalen Linien aufbauen, um Gesundheit, Vielfalt, den Rassestandart und Verbesserungen dieses, sowie einen großen Genpool zu garantieren, so hat man erst einmal die Überlegungen: Woher bekomme ich meine Katzen für die Zucht? Welche Linien möchte ich verpaaren? Wessen Zucht spricht meine eigenen Ideen an und wo werde ich auch noch nach dem Kauf gut beraten?

 

In meinem Fall habe ich mich von anfang an mit internationalen Zuchter beschäftigt, dessen Professionalität zu überprüfen und dann einige Katzen zu importieren.

Keiner der Katzen kostete weniger als 1500 Euro neben den Flugkosten  oder persönlich vom Züchter begleiteten Transport des Kitten.

 

Hat man also für teures Geld sein Katzen-Harem aufgebaut – bei ca 8 Katzen sind das schonmal locker 16.000 Euro (zzgl. Flugkosten....) – so wartet man erstmal bei laufenden Kosten für tierärztliche Kontrollen (Impfungen, Gen Test , Ultraschall , Labor Werte...), Futtermittel (Frischfleisch, hochwertiges TF,  NF), Betten und Spielartikel und vorhergegangenen Kosten für das Herrichten einer geeigneten Zuchtstätte, oftmals verbunden mit baulichen Maßnahmen – (in- und outdoor), Kitten-Startersets,  Geburtsset, Katzenausattung allgemein bis zu Wohnung/Haus  Sanierung bzw. Renovirung von Markierenden Katzen) …..


Jetzt auf die Entwicklung der Katze bzw. Kater warten bis diese dann mit ca. 12 Monaten ihre Zuchttauglichkeit erreichen.

In diesem Jahr geht man natürlich auch auf die ein oder andere Ausstellung, um seine Katzen bei verschiedenen Zuchtrichtern vorstellig werden zu lassen und ein wenig seinen Kontakt zum Verein und den Kollegen zu pflegen – bei 3 Katzen sind das zB. 300 Euro Teilnahmegebühr für 2 Tage und die Fahrtkosten (teils Übernachtung), da die Ausstellungen meist mehrere Stunden Autofahrt bedeuten. Und dies mehrmals im Jahr.

 

Des Weiteren – Denn Züchter wird man nicht mit dem Erwerb der Zuchtkatzen, sondern mit der passenden Ausbildung – sei es zumindest das Seminar für Zucht, Gesundheit, Erziehung, Haltung, Pflege  und Fütterung, welche nunmal zwingend erfoderlich und absolut sinnvoll ist, wenn man eine offizielle Zucht führen möchte.

 

ZUCHT IST PUTZ- ARBEIT

Leider wird oftmals vergessen, dass eine Zucht extrem viel (Putz) Arbeit bedeutet!

Nicht selten stellt man seinen gesamten Alltag auf die Katzen um – da ist nicht oft ein langer Abend mit Kino und Essen drin, von Wochenendausflügen mal ganz abgesehn und sollte man einmal in den Urlaub fahren wollen, so muss das sehr gut organisiert werden. Vielleicht hat man ja ein liebes Familienmitglied, das aushilft – sonst muss ein erfahrener Tiersitter her – und der verdient recht gut!

Neben der täglichen Putzarbeit – denn viele kleine Pfoten machen auch viel Dreck,.

 

Hat man seine Erstkosten (ein höherer 5-stelliger Betrag!) nun beisammen und die Katzen sind nach erfolgter Untersuchung und Gen-Tests auch uneingeschränkt zuchttauglich geschrieben, so könnte man ja einfach mal warten, bis die jeweilige Kätzin rollig wird und den Kater drauf lassen. Aber leider gibt es auch in der Tierwelt so manche Vorlieben und nicht jede geplante Verpaarung findet auch so statt. So muss eine Kätzin auch einmal zum Fremddecken gebracht werden, wenn sie daheim nicht mag (Kosten zwischen 600- 700Euro) und nicht immer nimmt eine Kätzin auf. Da hat man das Geld dann los und auch keine Kitten.
Heisst, wieder ein paar Monate warten, bis zur nächsten Rolligkeit, die ganz unterschiedlich sein kann .

Hat man  das Glück und eine Verpaarung war erfolgreich, sichert das trotdzem nicht immer einen gesegneten Wurf nach 65 Tagen. Es kann – gerade beim Ragdoll – zu Geburtsproblemen kommen, die einen Kaiserschnitt erfodern, nachdem die Kätzin dann kastriert werden muss bzw. sollte. Haben alle Kitten und die Mama dies überlebt und hat die Kätzin trotz der Manipiulation genug Milch, so kann man noch von Glück sprechen. Andere Szenarien, in denen man die Kitten ohne Muttertier aufziehen muss oder die Kleinen ein so geringes Gewicht haben, dass sie kaum lebensfähig sind und harte Tage und Wochen anstehen, möchte man sich gar nicht ausmalen – einstellen darauf muss man sich trotzdem! Die viel schlimmeren Geburtskomplikationen möchte ich hier nicht aufführen.

 

Ein gesunder Wurf wächst die ersten 12 Wochen bei der Mama und im vertäglichen Katzenharem heran, lernt Alltagsgeräusche, Katzen, Kinder, fremde Besucher (ab einem gewissen Alter) kennen und lernt auch schon im besten Fall, dass der liebe Onkel Doktor bis auf einen Piekser nicht gefährlich ist . Ein kleine Runde Autofahren gehören natürlich auch dazu. Selbst der Staubsauger und Kinderspielzeug, das komische Geräusche macht, wird nach und nach als normal empfungen. Man ist schließlich sehr bemüht, ein sozial stark und mutig aufgebautes Tierchen abzugeben und keinen kleinen Jammerlappen.

Und dieses putzmuntere Kätchen, schon teils erzogen und sozialisiert, bei bester Gesundheit und fehlerfrei soll man nun möglichst billig abgeben?

Man “verdient” schließlich einen Haufen Geld mit den Kitten ??????


ZÜCHTER VERDIENST

 

Sehen wir uns den unseren Verdienst an:

Laut Wirtschaftlichkeitsberechnung und Finanzamtüberprüfung meiner Zucht von 2007 -  August 2015 – kommen wir auf einen
HOHEN 5 STELLIGEN MINUS BETRAG  !!!! ( XX.XXX.XX €)

Dies setzt sich aus dem Betrag aller bisherigen EIN und AUS Anschaffungen zusammen !!!


Und dabei ist der kalkulatorische Unternehmerlohn für meine Arbeit , Zeit, Benzinkosten, Strom, Putzmittel, Wasserverbrauch... noch gar nicht mit eingerechnet!

Würde man nun noch die Zeit in Rechnung stellen, die ein Züchter damit verbringt, die Babies zu schmusen, zu füttern, ihnen ab und an den Popo sauber zu machen... das Bangen um die Mutterkatze und die Kitten bei der Geburt, das KÜMMERN, SORGEN Tag und Nacht...

Genommene Urlaubstage, damit die Mutterkatze während der Geburt nicht allein ist etc....

... ein Katzenbaby wäre nicht zu bezahlen!!!

 

 

Wir züchten mit dem Herzen und wir verfolgen die Zucht Ziele und niemals machen wir eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf.

Was verdient er dann??
Ich würde sagen, auf jeden Fall das Lob, dass er so bemüht ist diese äusserst liebenswerte Rasse mit so viel Hingabe und Freude zu züchten.

Warum züchtet man - wenn eh nichts über bleibt ?
Natürlich aus Liebe zur Rasse!
Denn andere Hobby's wie Tennis, Pferdereiten ,Golf, Fußball usw. kosten auch Geld.

Die Motivation kommt aus dem Bauch

Katzenzüchter wird man auch nicht, weil man Geld im Überfluss hat und sich nun mal nach einem lustigen Hobby umsieht.
Katzenzucht macht Arbeit, Dreck und Mühe.
Katzenzucht kostet Schweiss und Tränen, Kraft und Nerven.
Das ist nicht wie Golfspielen in schicken Klamotten auf feinem Grün, wo man nur eigene Fehler machen kann.


Katzenzüchter wird man aus Passion zu seiner Rasse.

 

Viele Katzenhalter und reine Theoretiker, die niemals im Leben je einen einzigen Wurf gezogen haben und Züchter nur von Besuchen mit drolligen Katzenkindern her kennen, meinen es ist alles so schön und mache doch nur Freude....!

Was wissen sie von den Hintergründen?

Was kennen sie von den Ängsten und Sorgen, den Nöten und Entbehrungen?

Eine erfolgreiche Züchterin sagte mir, nachdem sie ihre Zucht aufgegeben hatte, dass die Lebensqualität eines aktiven Züchters gleich null ist.

Mit ein paar Katzen könne man wenigsten noch verreisen oder sich ein zwei Tage Auszeit gönnen.

Aber mit einem kompletten Bestand ist man mehr oder weniger rund um die Uhr ans Haus gefesselt.

Und dort hat man nie seine Privatsphäre, weil Katzenleute dazu neigen sich nicht an Geschäftszeiten zu halten und die meisten Besuche zweckmäßigerweise an den Wochenenden stattfinden.

Das alles weiss niemand, der die Sache nur von außen betrachtet.

Man stelle sich vor, es handele sich um einen anderen Familienbetrieb, der ein Exlusivprodukt herstellt, das begehrt ist und nur von dieser Manufaktur hergestellt werden kann, sozusagen nach einem Geheimrezept.

ZÜCHTER GEBEN DEN MENSCHEN ETWAS , DAS IN DER BEDEUTUNG MIT GELD NICHT AUFZUWIEGEN IST

Sorgfältig aufgezogene und gut sozialisierte Kitten.
Die Katze ist nicht nur Begleiter des Menschen, sie ist zugleich ein Geschöpf des Menschen selbst.
Und damit spiegelt sie das weite Spektrum der komplexen menschlichen Gefühle wider und Katzenhaltung ist nun einmal eine rein emotionale Angelegenheit und nicht selten sogar eine Notwendigkeit.

 

Vielleicht regen Sie meine Gedanken und Kosten zum Nachdenken an - kein seriöser Züchter wird mit der Zucht reich, denn kostendeckend kann eine verantwortungsvolle Zucht gar nicht sein!

Ein Züchter ist auch kein „Verkäufer“ im eigentlichen Sinne – ihm wird das Herz bluten und die Tränen fließen, wenn er „seine“ Babies abgibt.

Denn in diesen 14 Wochen, in denen man das Kitten wachsen sieht, es seinen eigenen Charakter entwickelt, wächst es einfach ans Herz.

Darum wird ein er Sie auch immer bitten, sich zu melden – nicht nur bei Fragen, bei Problemen, sondern auch damit er weiß, ob es dem „Kleinen“ gut geht und der neue Besitzer Freude hat und dem Nachwuchs ein Freund geworden ist. Und vergessen Sie bitte nicht – Sie tragen Verantwortung für das Wohlergehen der Katze, nicht nur für ein paar Monate...

 

Und bitte überlegen Sie, ob Sie bei den „Billiganbietern“ nicht vielleicht „die Katze im Sack“ kaufen... Denn eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Tieren hat ihren Preis und die Katzen sind keine „Produkte“ die man mal eben billiger „herstellen“ kann.

 

Ein verantwortungsvoller Züchter opfert wirklich viel Zeit und Geld für seine Tiere und Sie bekommen dort auch ein ganz besonderes und einzigartiges Tier, das mit viel Liebe und medizinischer Betreuung in der Wohnung / im Haus, und nicht im Käfig oder Keller, aufgewachsen ist.

So sieht es nunmal tatsächlich aus bei einer seriösen, veterinäramtlich kontrollierten Hausaufzucht!

Fazit :
Ein finanzieller Gewinn ist mit der Katzenzucht nicht zu erzielen, es ist auch nicht das Ziel eines Hobbyzüchters,  der aus Liebe zu seinen Katzen und der Rasse züchtet.

 

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Antoine de Saint-Exupery
(Der kleine Prinz)