DURCHFALL BEI KATZEN

Durchfall bei Katzen muss nicht lebensgefährlich sein. Leidet Ihre Katze unter leichten Durchfall, können Sie versuchen, die Symptome selbst zu stoppen. Tritt jedoch keine Besserung ein, ist es wichtig, den Tierarzt zurate zu ziehen.

 

Zumeist tritt Durchfall bei Katzen als Symptom einer Krankheit oder einer Unverträglichkeit auf.

 

Genau genommen ist ein Durchfall keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom.

 

Dieser "Ratgeber" ersetzt AUF KEINEN FALL einen Tierarztbesuch! Hält der Durchfall länger als 3 Tage an, ist auf jeden Fall ein Tierarzt zu konsultieren!

 

Zuerst einmal muss man differenzieren zwischen "Durchfall" und "weichem Kot". Richtiger Durchfall besteht dann, wenn die Katze mehrmals täglich fast flüssigen Kot absetzt. Zwischendurch mal ein weicher Haufen ist als normal anzusehen und natürlich auch von der Fütterung abhängig.

 

Als erstes sollten folgende mögliche Ursachen ausgeschlossen werden können:

 

-Wurmbefall ?

Bei den meisten erwachsenen Katzen verläuft eine Wurminfektion ohne klinische Symptome: Man sieht dem Tier überhaupt nicht an, ob und wie viele Würmer es hat.
Es macht einen ganz normalen, völlig gesunden Eindruck. Problematisch wird es in der Regel erst, wenn eine Katze sehr stark mit Würmern infiziert ist oder durch irgendeinen Faktor das Immunsystem geschwächt wird, also die Widerstandskraft nachlässt.
Neben Abmagerung, reduziertem Allgemeinzustand und Fellveränderung, Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Verschluss des Darms und/oder der Gallengänge.

Diese Symptome können bei Massenbefall mit Spulwürmern, Rundwürmern, Peitschenwürmern oder Bandwürmern auftreten. Wenn Sie vermuten, dass Ihre Katze Würmer hat, sollten Sie sie einem Tierarzt vorstellen. Dieser kann anhand einer Stuhlprobe einen Befall feststellen und eine Wurmkur verordnen. Wirksame Hausmittel für die Behandlung von Würmern bei Katzen gibt es leider nicht.

 

-Milchkonsum ?

Geben Sie Ihrem Tier niemals normale Milch zu trinken. Der enthaltene Milchzucker (Laktose) kann Verdauungsstörungen auslösen und erwachsenen Katzen schaden. Hierdurch entstehen häufig unangenehme Blähungen und Durchfälle. Wenn Sie Milch nicht komplett vom Speiseplan Ihres Lieblings streichen möchten, sollten Sie stattdessen spezielle laktosefreie Katzenmilch anbieten. Sie ist in jedem gut sortierten Tierfachgeschäft und meist auch im Supermarkt erhältlich.

 

-Knabbern an Zimmerpflanzen ? (viele Pflanzen sind GIFTIG ! )

 

 

- Futtermittelqualität
Premiumfutter wird von vielen Fachleuten bei empfindlichen Katzenmägen empfohlen. Es hat eine besonders hohe Energiedichte und nur vergleichsweise wenige Abfallstoffe, die von der Katze verarbeitet werden müssen. Die Fütterung mit Premiumfutter ist deshalb bei vielen Katzen sehr erfolgreich.

 

-Futterumstellung ?

Haben Sie der Katze vor Kurzem ein neues Futter gegeben? Diarrhö kann bei plötzlicher Futterumstellung auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie im Falle eines Futtermittelwechsels den Anteil der neuen Nahrung schrittweise, über den Zeitraum von einigen Tagen, erhöhen. Gerade bei einer Umstellung von Standart- auf Premiumfutter kann es ansonsten zu Problemen kommen.

 

-Futter direkt aus dem Kühlschrank ?
Besonders empfindliche Katzenmägen tun sich schwer mit zu kaltem Essen direkt aus dem Kühlschrank. Deshalb sollten Sie darauf achten, das Katzenfutter immer auf Raumtemperatur anzubieten.

 

-Trockenfutter mit Getreide, manche Katzen reagieren darauf mit Durchfall.
Handelt es sich zum Beispiel um eine Futtermittelallergie, erholt sich die Katze sehr schnell, wenn man die unverträgliche Nahrung weglässt.

-Stress durch Angst

Stress, Wohnungswechsel oder Neueinzug können sich gelegentlich in Form von Durchfall bemerkbar machen. In den meisten Fällen reguliert sich dieses Problem glücklicherweise von selbst und es müssen keine zusätzlichen Schritte eingeleitet werden.

 

-Reaktion auf Medikamente
Diarrhö kann auch eine Reaktion auf die Gabe von Antibiotika sein, welches häufig gegen Erkältungen verschrieben wird. Hierdurch kann ein Durchfall ausgelöst werden, weil die Darmflora in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Weitere mögliche Ursachen

Die Anzahl möglicher Ursachen für Katzendurchfall ist groß und deshalb für Laien nicht überschaubar. Die auf dieser Seite vorgestellten Auslöser decken nur einen kleinen Teil aller möglichen Ursachen ab und sind nur zur groben Orientierung gedacht. Eine Rücksprache mit einem Tierarzt ist in jedem Falle anzuraten. Nur dieser kann eine ausführliche und richtige Diagnose stellen.

 

Eine Behandlung muss deshalb immer ganz individuell erfolgen, weil für unterschiedliche Ursachen, auch unterschiedliche Behandlungswege gegangen werden müssen.

Bei leichteren akuten Beschwerden können Sie versuchen, Ihr Tier mit geeigneten Hausmitteln zu behandeln. Bei dauerhaften Symptomen oder wenn es Ihrer Katze sehr schlecht geht, sollten Sie aber auf keinen Fall zögern und einen Tierarzt konsultieren!

Zumal die (auch) diesbezüglich wirklich ausgeschlafene Pharmaindustrie mit einer Reihe hervorragender Präparate aufwarten kann, die an sich schon relativ lange keinerlei Ähnlichkeit mit den früheren Entwurmungs-Krimis haben, die zwischen Katze und Mensch in regelmäßigen Abständen Feindschaftskundgebungen anzettelten. Konstant nachgerüstet können etliche Arzneien mittlerweile allerlei „tot“ machen, d.h. nicht nur einem einzelnen Parasiten an den Kragen gehen, sondern in Kombination gegen mehrere Fieslinge wirksam werden. Diese sogenannten Anthelminthika mit Breitbandwirkung machen insofern Sinn, als eben selten konkrete Rückschlüsse auf Einzeltäter möglich sind – und daher zudem ideal geeignet für Freigänger.

 

Einige Beispiele:

 

  •   Bei Mischinfektionen mit den häufigsten Haken-, Rund- und Bandwurmarten (aller Stadien) wird der Veterinär zu Bewährtem greifen, das sich auch bei trächtigen Katzen als gut verträglich erwiesen hat, wie z.B. Milbemax (Tabletten mit Herzwurm-Prophylaxe, nicht für Katzen unter zwei Kilo Körpergewicht geeignet) oder Droncit (Tabletten, Spot-On, Injektionslösung, nicht unter ein Kilo KGW). Spul-, Haken- und Bandwürmern (aller Stadien) rücken auch Profender (Pipette) oder Panacur (Tabletten, auch gegen Lungenwürmer) zuleibe.
  •  Das vermutlich bekannteste Mittel für Jungtiere gegen Spul- und Hakenwurmbefall ist Banminth (Paste), das Babys bereits ab dem zehnten Lebensstag verabreicht werden kann (empfohlene Wiederholungen beachten!), aber genauso für Erwachsene (ein- bis zweimal jährlich gegeben) bzw. Zuchtkatzen (während der Rolligkeit) oder trächtigen Katzen (zehn Tage vor und nach der Geburt) geeignet ist.
  • Ziemlich scharf schießen kann z.B. Stronghold (Spot-On), das sowohl Spul- und Hakenwürmer sowie Haarlinge eliminiert als auch zur Vorbeugung gegen Herzwurm und Ohrmilben dient, außerdem Flöhe (aller Entwicklungsstadien) und Flohdermatitis bekämpfen kann. Es darf sowohl bei Kitten ab der sechsten Woche als auch bei trächtigen und säugenden Katzen eingesetzt werden.

 

Allein die Unterschiedlichkeit hinsichtlich der Parasiten lässt ahnen, dass das keine Spielwiese für Laien ist. Zudem hängen Häufigkeit und Dosis vom jeweiligen Medikament ab, ebenso von Alter, Gewicht und Allgemeinbefinden der Katze und auch die Wirkdauer differiert – weshalb Sie einerseits immer genau den Beipacktext studieren müssen, noch besser kundige Beratung einholen.

Beim Tierarzt!

Dem Sie aufgrund der variierende Intervalle beispielsweise auch gleich den ungeliebten Job des Verabreichens überlassen könnten ...

 

 

Da logischerweise eine Arznei Mittel nichts töten kann, das nicht da ist und eine Prophylaxe analog einer Seucheimpfung nur in bestimmten Fällen möglich, geht es primär um die Wurmbekämpfung im Sinne von Vorsorge durch regelmäßige Wiederholung der Medikation – wodurch entweder der Wurm abgetötet oder die Entwicklung der Larven verhindert wird bzw. beides. Heißt: Turnusmäßige Entwurmung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Und: Hände weg von Mittelchen, die in Supermarktregalen oder Tierhandlungen frei erhältlich sind und bestenfalls eine Alibifunktion erfüllen. Wurmbefall ist ein ernsthaftes Übel und muss ebenso ernsthaft = fachkundig und für die Katze so schonend wie möglich therapiert werden. Dazu braucht es den punktgenauen Einsatz starker Medikamente, die nicht zu Unrecht als „gefährlicher Abfall“ bezeichnet werden und auch nicht im Hausmüll entsorgt werden oder in Kinderhände gelangen dürfen! Und weil bei unqualifiziertem Gebrauch der Schaden über eine (bestenfalls) Vergiftung weit hinausgehen kann – das Zeug soll ja die Parasiten und nicht die Patientin „tot“ machen – ist der Veterinär der beste Berater dafür, welches Präparat perfekt auf die individuellen Erfordernisse Ihrer/jeder Katze zugeschnitten ist!! Aber trotzdem ist

 

 

MITDENKEN GEFRAGt

 

 

Misstrauen wäre z.B. angebracht, wenn „vorsorglich“ eine Wurmkur angeraten wird bei einer aufgrund Durchfall geschwächten Katze oder immer dann, wenn die Mieze in schlechter allgemeiner Verfassung ist – da kann man ernsthaft an ihrem Lebensfaden säbeln oder die Katze erholt sich zeitlebens nicht mehr völlig!! Hier gilt: Erst kräftigen, dann entwurmen - sofern tatsächlich gerechtfertigt
  • Weshalb Pharmafirmen vor Verabreichung (wenn nicht nachweislich begründet) generell eine parasitologische Kotuntersuchung empfehlen = frische Kotprobe (möglichst ohne haufenweise Streukügelchen) in einen Plastikbecher schaufeln und unbedingt am gleichen Tag (andernfalls können die Testergebnisse verfälscht werden) ins Labor, auf die Vet.Uni oder zum Doc (falls dieser dafür eingerichtet ist) bringen.

 

Bei Durchfallpatienten kann es nicht schaden, die Untersuchung auf Bakterien und Viren auszudehnen. Allerdings sei erwähnt, dass mikroskopische Analysen den Ist-Zustand wiedergeben, d.h. ist das Ergebnis negativ und weder Eier noch Larven nachweisbar, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Katze keine Würmer hat – weitere Nachweismöglichkeiten finden Sie bei den jeweiligen Parasiten. Trotzdem eine wichtige Chance, die nicht ungenutzt bleiben darf, zumal derlei eher zu den Ausnahmeresultaten gehört. Besteht begründeter Verdacht, sollte daher der Test wiederholt bzw. eine andere Variante gewählt werden

 

Und nun möchte ich Ihnen noch das „Ensemble“ vorstellen, damit Sie wissen, welches Theater Mieze (oder Ihnen) blühen könnte. In erster Linie die üblichen Verdächtigen der verschiedenen seit langem hier heimischen Wurmarten sowie die aufstrebenden Ehrgeizigen und die wichtigsten Nebendarsteller. Einzelne der Parasiten sind nicht nur der feliden Hygiene wegen von Interesse, sondern verlangen aus human-pothegenen Gründen besondere Aufmerksamkeit.

Damit ist Ihre Beobachtungsgabe ebenso gefordert wie jene des Veterinärs bzw. sein entsprechender Verdacht.

Zum Beispiel ratsam bei

  •  klarer Fall: Sichtbaren Wurmteilen in Kot, Erbrochenem oder in der Analregion (auch im Fell inklusive Hinterbeine) klebend
  •   aufgeblähtem Bauch (bei Kitten häufig ein „Wurmbauch“ – massiver Befall kann sogar zum Tod führen!!) oder eingefallenen Flanken
  • Hartnäckiger Durchfall, Blut im Urin (da ist generell Gefahr im Verzug), Blut im Kot (Darmverschluss und/oder Nierenversagen möglich)
  • Erbrechen, Blut im Speichel (sofern nicht ausgelöst durch scharfes Katzengras)
  • Unerklärlicher Husten mit/ohne Atemnot (also nicht im Gefolge einer Erkältung)

 

Das war‘s aber leider noch lange nicht, denn es gibt noch eine Reihe weiterer Störungen, die entweder als Anzeichen für einen Wurmbefall gewertet werden können respektive bereits eine massive Schädigung signalisieren:

  • Glanzloses, struppiges Fell, Haarausfall,
  • schlechte Wundheilung, Ekzeme, Juckreiz, Schwellungen
  • Blutarmut (Anämie)
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Abmagerung
  •  herabgesetzte Vitalität, Apathie
  •  Krämpfe, Bewegungsstörungen, (temporäre) Lähmungen
  • Herz-Rhythmusstörungen
  • kommt vor: Sehstörungen
  • und sogar verminderte Fruchtbarkeit

 

Irgend etwas davon bemerkt, keine Ursache gefunden? Und – noch immer nicht beim Tierarzt gewesen?

Wie oft muss ich mein Tier entwurmen?

Giardien bei Katze – ein neues Problem ?

In letzter Zeit häufen sich Berichte von Hunde ,Katzen ,Chinchilashaltern.., die leidvolle Erfahrungen mit „unerklärlichen Durchfallerkrankungen“ ihrer Tiere machen mussten, und oftmals eine wahre Odyssee an Tierarztbesuchen hinter sich gebracht haben, ehe die wahre Ursache der Verdauungsstörungen ihres Tieres erkannt wurde. Giardien – waren die Übeltäter, Einzeller, die sich im oberen Teil des Verdauungstraktes des Tieres aufhalten, und die Ursache allen Übels sein können……… Aber der Reihe nach ….

Die Berichte der Besitzer gleichen sich oftmals sehr. Der Hund. Katze.. hat immer mal wieder Durchfall – ohne wirklich ersichtlichen Grund – mal wird als Erklärung : es hat eine Futterumstellung gegeben oder… es ist sooo heiss …oder, oder , oder.

Ja, Stress wird auch oft genannt, welches der Hund.Katze.. hatte. Das Spektrum an Erklärungen, die hilfesuchend von Besitzern und Tierärzten gefunden werden, ist breit.

Blut – und normale Kotuntersuchungen auf Parasiten hin – geben oftmals keine klaren Hinweise auf eine Erkrankung, und dennoch… der Hund, Katze.. hat immer wieder Durchfall. Eine komplette Futterumstellung soll dann im Ausschlussverfahren eine Futtermittelallergie auf einen bestimmten Inhaltsstoff herausfiltern, aber so oft ist auch diese Maßnahme nicht erfolg bringend.giardia

 

Immer und immer wieder in mehr oder minder gleichmäßigen Abständen mit Phasen der Besserung treten die Durchfälle auf. Die Hunde,Katzen wirken eigentlich gar nicht richtig krank, sind lustig und guter Dinge……… bis auf die Durchfälle, die natürlich auf die Dauer den Hund,Katze schwächen. Aber nichts hilft wirklich.

 

Bis dann ein Tierarzt schließlich drei frische Kotproben von drei aufeinanderfolgenden Tagen gezielt auf Giardien hin untersucht! Oftmals muss dann festgestellt werden, dass der Hund,Katze hochgradigen Giardienbefall hat!

 

Oft ist es so, dass beim ersten Mal zufällig der Befund der Kotprobe negativ ist – die Giardien sind gerade inaktiv! Darum sollte man unbedingt auf eine Wiederholung drängen oder noch selber Testen! Es wäre nicht das erste Mal, dass trotz Negativbefund Giardien ihr Unwesen treiben !!!

Testmöglichkeiten


SELBER KOTPROBE SENDEN

Leistungskatalog Parasitologie

Zuweisungsformulare:

Probenröhrchen für Stuhlproben bekommen Sie in Ihre Apotheke

SELBER TESTEN

Das GiardienTest Set nach Dr.Flöck besteht aus:

 

1 detailierte farbige Anleitung, 3 Paar Einmal-Handschuhe, 3 Kotröhrchen (blauerDeckel), 1Giardienschnelltest (Giardientest)



Symptome Heißhunger – rund um die Uhr:

Das ist das typische Essverhalten eines mit einer Giardieninfektion belasteten Katze.

Da fragt man sich bisweilen: Was kann ich bloß noch in ihn hineinfüllen, damit der Hunger schwindet und er endlich einmal das Gefühl bekommt „Ich bin satt“? Die Idee, es hauptsächlich mit schnell und nachhaltig sättigenden Kohlenhydraten zu

tun, ist keine gute.

Denn Giardien lieben Kohlenhydrate, und die klinischen Symptome verschlimmern sich dann noch mehr.

Oft gibt es, bei geringgradigem Befall, keine Symptome – bei Vermehrung im Darmtrakt kommt es jedoch zur teilweisen Zerstörung der Darmschleimhaut. Dies wiederum hat breiige, schleimige, hell in der Farbe und mit Blut durchsetzte Durchfälle zur Folge. Ist das Immunsystem aus irgendwelchen Gründen nicht ganz in Ordnung, kann es zu dieser Vermehrung der Giardien mit oben beschrieben Folgen führen, der Hund,Katze und Co. erkrankt an einer Giardiose!.

Bei erwachsenen Hunden, Katzen und Co. tritt Giardia – Befall bei 10% der Tiere auf. Bei Welpen, Kitten können jedoch 50% der Hunde ,Katzen Giardien im Darm haben.

(cit. Fa. Intervet).

 

Nun ist es so, dass sich das Immunsystem bei dem jungen Hund,Katze und Co. erst aufbauen muss– so ist es sicher auch zu erklären, dass vor allem Hunde,Katzen unter 1 Jahr oftmals heftige Durchfallerkrankungen in Folge der Giardien haben.

 

Manchmal kann man auch feststellen, dass ein plötzlicher Futterwechsel stattgefunden hat, oder der Hund, Katze musste operiert werden – auch stellt eine Läufigkeit oder gar die Aufzucht von Welpen,Kitten einen körperlichen „Stress“ dar, was evtl. zur Anreicherung der Giardien führen kann! Es gibt die unterschiedlichsten Vorberichte – eins steht jedoch fest: immer wiederkehrende Durchfälle sind nicht „normal“ und man sollte als Hundehalter darauf drängen, dass eine, bzw. mehrere eingehende Kotuntersuchungen auf Giardien hin erfolgen sollten(möglichst vom „Durchfallkot“!). Nicht zuletzt weil es sich um eine Zoonose handelt, was nichts anderes heisst, als dass eine Übertragung von Mensch zum Tier und umgekehrt erfolgen kann!!!!!

Aussehen des Kots:

Nicht immer, aber oft kann man von Aussehen und Geruch des Kots auf eine Erkrankung schliessen.Giardien-Kot ist meist senfgelb, mit Blasen und Blutschlieren versehen und stinkt im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel! Sehr heller (gelber) und oft recht harter Kot kann auf eine Dysfunktion der Bauchspeicheldrüse hinweisen.

Bei erhöhtem Vorkommen von Clostridien im Darm ist der Kot oft weich, von dunkler Farbe, mit Blasen und riecht stärker als normaler Kot. Riecht der Kot säuerlich, gärig, nach Kuhmist und glänzt stark, sind meist die Verdauungsenzyme nicht in ausreichender Form vorhanden.

Giardien Bekämpfung

Fenbendazol- Panacur

Panacur Tabletten 250 mg, Rezeptfrei in Ihre Apotheke
Panacur Tabletten 250 mg, Rezeptfrei in Ihre Apotheke

Viele TÄ empfehlen gegen Giardien das Entwurmungsmittel Panacur, was sich aber bei vielen Katzenbesitzer und Züchter in der Vergangenheit als nicht sehr zuverlässig erwiesen hat.

Panacur gibt es als Paste oder in Tablettenform mit 250 bzw. 500 mg Wirkstoff. Die Tabletten sind geschmacklos und lassen sich mit etwas Malzpaste oder Käsepaste bestrichen und wie Lekkerli verabreichen.

Dosierung: 50 mg/kg KGW 1x täglich über 5 Tage – 3 Tage Pause -Wiederholung der Gabe über 5 Tage – ggfs. wenn die Katze weiter Durchfall hat nach 3 Tagen nochmalige Gabe über 5 Tage sowie nach 4-6 Monaten. Es gibt aber auch Anweisungen das 50 mg nicht ausreichend sein sollen.

Metronidazol

Ein guter Mittel der Wahl ist das Antibiotikum Metronidazol (Rezeptpflicht !), das zum einen die Giardien zuverlässig abtötet und zum anderen auch die dadurch entstandene Darmentzündung heilt. In der Praxis hat sich folgende Medikation bewährt: 7 Tage Metro, 7 Tage Pause, 7 Tage Metro.

Dosierung: 25-30 mg/kg Körpergewicht 2x täglich über 5-10 Tage. Hier gehen die Meinungen stark auseinander ob es zweck hat oder nicht. Die ‘gegenmeinung’ (zur verbreiteten ‘bringt nix’) sagt, der Durchfall ist in 2, 3 Tagen weg, und wenn man die Umgebungsbehandlung richtig gemacht hat, sind die Biester tot und bleiben es auch.

Spricht ihr Tier nicht auf das Antibiotika an oder verträgt es Dieses gar sehr schlecht ,so muß man alternativ behandeln. Viele Tierbesitzer beginnen auch gerne schon zu Beginn mit der Homöopathie, denn durch Informationen wissen sie schon von den Antibiotika -Resistenzen bei Giardien.Bei der Behandlung der Katze mit einem der genannten Medikamente ist UNBEDINGT parallel eine Unterstützung des Darmes mit Darmbakterien Z.B Enteroferment (Rezeptfrei) durchzuführen.

Spartrix

Gegen Trichomonaden / Giardien wird erfolgreich das Medikament Spartrix eingesetzt.

Eigentlich ein Mittel gegen die Gelbknopf-Krankheit (Trichomonas columbae) bei Tauben. Unter Umständen argumentiert der TA, das Mittel wäre nur für Tauben und nicht für Katzen zugelassen.

Allerdings ist auch Panacur nur als Wurmkur für Hunde zugelassen. Das Argument

“Spartrix schädigt den Darm sehr stark” ist zu vernachlässigen, da ausnahmslos ALLE Wurmkuren und Antibiotika-Gaben den Darm schädigen. Der Vorteil des Spartrix besteht in der einmaligen Gabe.

Dosierung: 1 mal 2 Tabletten pro kg Körpergewicht und Behandlungstag. (Bei einer 5 kg Katze also 10 Tabletten. Hört sich enorm viel an, aber Spartrixtabletten sind relativ klein). 1 Tag eingeben, 6 Tage Pause, erneut 1 Tag eingeben


Das ist das einzige Mittel, dass keine bekannten Nebenwirkungen hat. Ich selber habe das auch meinen Katzenbabys gegeben und es gab keine Nebenwirkungen. Auch habe ich mit vielen Züchtern gesprochen, die dieses Mittel verwendet haben, alle haben bei der ersten Gabe dauerhaft Erfolg gehabt und auch keine Nebenwirkungen festgestellt.

Ganz im Gegenteil, das ist das EINZIGE Mittel, was fähig ist Giardien DIREKT abzutöten und eine Weiterübertragung durch den Kot zu verhindern! Bei mir hat eine einzige Gabe gereicht! Lassen Sie sich nicht von den vielen Tabletten erschrecken, die Sie Ihrer Katze geben müssen, dafür wirkt es auch! (Bei einem sehr starken Giardienbefall sollte man nach 6 Tagen nochmal die gleiche Gabe vollziehen!)

Ich selbst habe die Tabletten immer halbiert, damit sie etwas kleiner und leichter zu schlucken sind. Die Katze sollte dabei am Besten mit dem Rücken auf Ihrem Schoß liegen und mit der einen Hand am Nacken leicht gehalten werden, die andere Hand übernimmt die Tabletten. Auch empfehlen würde ich nach der 5-6 Tablettenhälfte eine kurze Pause von 1-2 Minuten einzulegen und die Katze zu streicheln ect.

 

WICHTIG! Geben Sie ALLEN Säugetieren in Ihrem Haus eine Behandlung gegen Giardien! Auch diese keine Symptome zeigen!

 

Nach der Gabe ist darauf zu achten, dass die Katze alles auch im Magen behält. Also beobachten Sie Ihre Katze 1-2 Stunden danach, ob sie erbricht. Falls sie das tun sollte, müssen Sie am nächsten Tag das Ganze wiederholen. (Meine Katzen haben nicht erbrochen, ich habe auch noch von keinem Fall gehört, jedoch beobachten Sie sie vorsichtshalber trotzdem!)

 

Nach 4-5 Wochen können Sie eine Kotprobe zu Ihrem Tierarzt schicken. NICHT früher! Die Giardientests reagieren auch auf tote Giardien, sodass eine falsche positive Probe entstehen kann!

 

Leider hilft nicht nur die Gabe von Spartrix, wenn Sie vorher schon Panacur benutzt haben. Sie sollten eine Darmsanierung durchführen. Sie brauchen da keine Mittel kaufen, das ist Unsinn. Sie geben Ihrer Katze einfach abwechslungsreiches Futter. Das heißt, verschiedene Fleischsorten von Kaninchen bis Rind und Geflügel.

 

Aber was zu betonen ist: KEIN TROCKENFUTTER der Getreide hat ! 

Kurz und bündig: Teebaumöl (sehr giftig für Katzen) ist zur Parasitenbekämpfung (welcher auch immer) definitiv nicht geeignet und Schmarotzern generell schnurzpiepegal. Wie jegliches Mittel aus der Naturheilkunde maximal unterstützen kann, weshalb ich allen Anhängern dringlich empfehlen möchte, bei sämtlichem Ungeziefer den grünen Pfad zu verlassen und zum Wohle der Katze den Händen eines Schulmediziners und der Chemie zu vertrauen.

Homöopathische Giardien Behandlung

Wichtig: Homöopathie kann nur dann wirken, wenn das Arzneimittelbild genau zu dem Tier und den Symptomen passt - man kann kein homöopathisches Medikament für eine bestimmte Krankheit geben - immer nur für ein bestimmtes, erkranktes Tier mit seinen speziellen Symptomen. Aus diesem Grund sollte im Falle einer Giardiose immer ein Fachmann – Tierheilpraktiker – die passenden Mittel für Ihre Katze bestimmen.

( Aethiops antimonialis D4 in Komb.mit Okoubaka D 3 )

Es ist unschädlich für trächtige Katzen, auch Kitten mit geringer Wochenzahl und nierenkranken Katzen/ Hunde kann man es unbedenklich verabreichen.

Ernahrung bei Giardien

während des Behandlungszeitraumes (und möglichst noch lange Zeit danach) viel hochwertige Eiweißspender wie Hühnchen, Pute, Rind aber wenig oder besser keine Getreideprodukte Z.B Trockenfutter !

WARUM ?

Giardien lieben Kohlehydrate und werden in ihrem Wachstum durch Trockenfutter noch unterstützt. Am besten es wird öfter rohes Fleisch gefüttert im Wechsel mit Dosenfutter.

Hygiene bei Giardien

Ganz wichtig: Trink- und Fressnäpfe, sowie des Katzenklos sollten grundsätzlich einmal am Tag mit sehr heißem Wasser ausgespült und frisch befüllt werden. Fressnäpfe sollten nach jeder Fütterung ebenfalls mit sehr heißem Wasser (besser Spülmaschine) gereinigt werden.

Da die Katzenklo-Hygiene gerade bei einer Giardieninfektion sehr wichtig ist, um eine Reinfektion zu verhindern, macht es Sinn, in der Behandlungsphase billigste Katzenstreu zu verwenden und diese nach jedem Kotabsatz wegzuwerfen.

 

Die großen Aktionen, wie Dampfreinigen der Kratzbäume der Teppiche und der Böden können sie sich sparen. Es wird zwar empfohlen, aber es ist nicht zwingend notwendig. Normale Sauberkeit wie sie es ohnehin mit ihrem Tier handhaben, genügt. Im Gegenteil, der Dampf des Reinigers kühlt schon vor dem Eindringen in Teppiche oder Stoffe der Kratzbäume soweit ab, dass das lauwarme, feuchte Milieu das dadurch gefördert wird ein idealer Nährboden für die Entwicklung der Einzeller ist. Waschen sie alles was möglich ist bei 60° odwer 90 Grad.

WICHTIG :

Vermeiden Sie bitte ALLE Trinkbrunnen, denn hier wird den Giardien ein angenehmes Milieu zu ihrer Vermehrung angeboten. Bitte geben Sie täglich frisches Wasser in einem gereinigten Porzellanschälchen.

OZON generatoren bei Giardien, Pilz....

Es hat sich ebenfalls bewährt alle Katzentoiletten in einen Raum zu stellen und das OZON Gerät ca. 3 Stunden oder auch länger laufen zu lassen.

Das OZON Gerät hat sich schon bei Schimmelpilzbefall, Microsporum canis und anderen Krankheiten, die durch Viren oder Bakterien entstehen, bewährt. Ein OZON Strahler kann man käuflich erwerben. Ein Leihgerät kann auch zur Verfügung gestellt werden.


Hurrraaaaaa Giardien sind weg !

Geben Sie nach Ende der Behandlung Kotproben bei Ihrem Tierarzt ab und lassen diese untersuchen, bzw. führen selbst wie oben erwähnt einen Giardienschnelltest durch. Ihre Katzen werden wieder frei von Giardien, wenn Sie alles genau bei den Hygienemaßnahmen, der Medikamentenbehandlung und der Fütterung beachtet haben. Nach Ende der Behandlung sollten Sie Ihr Augenmerk auf die Darmsanierung der erkrankten Katzen richten - Symbio pet hat sich bestens bewährt. Es gibt natürlich noch andere Ergänzungsfuttermittel, fragen Sie dazu Ihren Tierarzt.

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

Trichomonaden (Trictrichomonas foetus) bei Katzen

Trichomonaden sind einerseits als Geschlechtskrankheit beim Menschen (hier aber verursacht durch Trichomonas vaginalis), andererseits seit Jahrzehnten besonders bei Rindern bekannt, wo sie zu Fruchtbarkeitsstörungen und Fehlgeburten führt.

Die Krankheit kann aber auch bei Pferden, Schweinen und eben auch bei unseren Katzen auftreten. Tritrichomonas foetus gehört bei Katzen zu den emerging diseases, also den Infektionen, die gerade rasant zunehmen. Nicht selten werden Tritrichomonas foetus mit den bekannten Giardien verwechselt. Besonders "verdächtig" sind therapieresistente Giardien, also ein Giardienbefall, der nicht auf die bekannten Medikamente (Panacur, Metronidazol) reagiert. Hier sollte im Labor auch auf dieseTrichomonaden achten um zu ergründen, mit welchem Erreger man es zu tun hat.

Der Erreger und seine Verbreitung

Trictrichomonas foetus ist ein Einzeller (Protozoon) der bei Rindern im Genitaltrakt lebt und bei Katzen den Intestinaltrakt, also den Darm, besiedelt.

Der Erreger verbreitet sich bei Rindern durch Geschlechtsverkehr, kann aber auch durch Kontakt unter den Tieren sowie mit verseuchten Gegenständen den Wirt wechseln.

Krankheitsanzeichen bei Katzen

Diese Trichomonadenart verursacht in erster Linie schwere chronische Durchfälle, die immer wieder auftreten und offensichtlich nicht mit der Fütterung zusammenhängen.

Übliche Behandlungen, auch speziell gegen Giardien, bleiben ohne Erfolg.

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es Hinweise, dass Tritrichomonas foetus (TF) auch eine wichtige Ursache für Durchfall bei Katzen sein kann. Eine Reihe von neueren Studien, vor allem in den USA, hat gezeigt, dass TF den Dickdarm besiedelt und zu längeren, hartnäckigen Durchfällen führen kann. Von dieser Infektion sind am häufigsten junge Katzen - die Mehrheit ist unter 12 Monate alt - und größere Katzengruppen, in denen der Parasit sich vermutlich zwischen den Katzen durch engen und direkten Kontakt ausbreitet, betroffen.

Tritrichomonas Foetus bei Katzen zeigt sich durch fast flüssigen Kot, und manchmal auch frischem Blut oder Schleim im Stuhl. Der Durchfall stinkt extrem und in einigen Fällen kann es zu Stuhlinkontinenz und Entzündung des Anus kommen. Die meisten betroffenen Katzen sind ansonsten in sehr guter Kondition und zeigen keine signifikanten Gewichtsverluste.

In einer Studie in den USA wurde festgestellt, dass 31 % der Katzen mit diesen Parasiten infiziert sind und in Großbritannien wurde in bis zu 30 % der Fäkalproben von Katzen mit Durchfall eine Infektion mit TF festgestellt. Auch in Proben aus Deutschland, Dänemark, Italien, Spanien und Norwegen wurde dieser Erreger festgestellt. Es ist davon auszugehen, dass er bei Durchfall bei Katzen eine sehr wichtige Rolle spielt. Insgesamt deutet alles darauf hin, dass TF in der „Bevölkerung Katze“ recht weit verbreitet ist, und eine Infektion am ehesten dort vorkommt, wo es eine hohe Dichte von Katzen im selben Umfeld gibt. Es gibt keine Hinweise auf eine Verbreitung über die Nahrung oder Wasser.

Die Rolle von TF in der reproduktiv verursachten Krankheit bei Katzen ist immer noch unklar. Es gibt allerdings einen Bericht über eine Katze aus Norwegen aus einem TF-infizierten Haushalt, die sechs Wochen nach Erhalt eines empfängnisverhütenden Mittels eine Pyometra entwickelte und in deren Gebärmutterhörnern der Einzeller TF gefunden wurde.

Diagnose

Die Diagnose einer TF-Infektion ist in der Regel recht einfach. Der Erreger kann unter dem Mikroskop als kleiner beweglicher
Organismus (ähnlich einer mikroskopischen Kaulquappe mit sehr kurzem Schwanz) in der Kotprobe diagnostiziert werden.
Allerdings ist hierzu eine sehr frische und noch körperwarme Kotprobe notwendig, da der Erreger bei Kälte und Austrocknung schnell abstirbt. Die Diagnose kann außerdem erschwert werden, wenn die Katze vor kurzem einer Antibiotika-Therapie unterzogen wurde. Diese kann die Zahl der TF-Einzeller unterdrücken. Die sicherste Testmöglichkeit ist ein PCR (Polymerase-Kettenreaktion)-Test, eine Prüfung, die das Vorhandensein des genetischen Materials des Erregers
feststellt.

Behandlung

Die Behandlung der Infektion ist schwierig, da der Erreger resistent gegen traditionelle Medikamente wie Fenbendazol und
Metronidazol ist. Bei einer Behandlung mit diesen Mitteln „stellen die Einzeller sich tot“ und der Durchfall wird kurzzeitig besser,
kommt aber dann zurück. Einige antimikrobielle Medikamente wurden zur Verbesserung der Symptome (Kotkonsistenz)
während der Therapie von infizierten Katzen eingesetzt, wegen der Wechselwirkung zwischen TF und den Bakterien, die
normalerweise im Darm vorhanden sind, konnte aber kein zufriedenstellender Zustand erreicht werden. Ein Einsatz von
Breitband-Antibiotika wird nicht empfohlen, da auch dieses nicht ausreichend wirksam ist.

Eine aktuelle Studie von Dr. Jody Gookin an der North Carolina State University hat festgestellt, dass Ronidazol (einem Antibiotikum ähnlich, aber nicht das Gleiche wie Metronidazol) eine gute Wirksamkeit gegen TF-Infektionen bei Katzen hat. Die Verwendung scheint bei Katzen relativ sicher zu sein, obwohl eine kleine Anzahl von Patienten neurologische Symptome wie z. B. Zuckungen und Anfälle gezeigt haben. Die neurologischen Symptome sind ähnlich denen, die bei einigen Katzen mit Lebererkrankungen festgestellt wurden, wenn ihnen - wegen anderer Erkrankungen - hohe Dosen von Metronidazol verabreicht wurden.

Ronidazol sollte schwangeren Kätzinnen nicht verabreicht werden. Da das Medikament, wie viele andere Antibiotika auch, weiteren Durchfall auslösen kann, ist zu empfehlen, alle betroffenen Katzen mit einer hochverdaulichen Diät oder einem Futter mit hohem Ballaststoffgehalt zu füttern, damit eine bessere Kotkonsistenz erreicht wird.
 
 Ronidazol ist in Deutschland für die Anwendung bei Katzen noch nicht zugelassen. Da auch beim Menschen eine mutagene (Mutationen auslösende) und teratogene (die Frucht schädigende und insbesondere Fehlbildungen auslösende) Wirkung beschrieben ist, muss dies vor einer Behandlung der Katze mit dem Besitzer abgesprochen werden. Auf extreme Sorgfalt beim Umgang mit dem Medikament sollte geachtet werden.

Erste Studien ergaben, dass eine Dosis von 30-50 mg/kg ein- bis zweimal täglich über einen Zeitraum von zwei Wochen in der Lage ist, die klinischen Symptome zu heilen und die Einzeller „auszurotten“. Für noch sehr junge Kätzchen ist eine Dosis von 10 mg/kg einmal täglich für zwei Wochen ratsam.

Prognose

Aktuelle Studien zeigen, dass die langfristige Prognose für die infizierten Katzen gut ist, und dass sie letztlich die Infektion überwinden. Dies ist jedoch ein langwieriger Prozess. In einer Studie mit infizierten Katzen hat sich gezeigt, dass die Durchfallphasen im Durchschnitt bei neun Monaten lagen. Einige Katzen hatten allerdings mehr als zwei Jahre Durchfall, während andere bereits nach zwei Monaten dauerhaft frei von Symptomen waren. Es scheint auch, dass der Parasit im Laufe der Zeit - innerhalb von 2 Jahren nach Beginn der Infektion - abstirbt und die meisten Katzen keine Anzeichen für eine Infektion mehr zeigen. Es wurde aber festgestellt, dass einige der infizierten Katzen viele Monate nach der Behandlung noch Ausscheider des Erregers sind. Allerdings wurde im Kot eine geringe Anzahl von geschwächten Einzellern festgestellt.

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“Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast.”
Antoine de Saint-Exupery
(Der kleine Prinz)