FRÜHKASTRATION

Schauen wir in die Anzeigen Internet, Tageszeitungen, so stellen wir erschreckend fest, wie viele Tiere ein zu Hause suchen und keines finden. Es gibt ein erhebliches Überangebot an Katzen – mittlerweile nicht nur an Hauskatzen, sondern auch an Rassekatzen bzw. Mischlingen…

 

Bedenkt man, daß ein Katzenpaar pro Jahr im Druchschnitt 3 Kitten bekommen kann, so vergrößert sich die Katzenpopulation innerhalb von 10 Jahren auf ca. 80 Millionen Tiere !!! In einem großen Katzenbestand können sich Krankheiten leicht und schnell ausbreiten. Hier zeichnen sich Entwicklungen ab, die die Kastration als Methode zur sicheren und dauerhaften Unfruchtbarmachung in den Vordergrund rücken, um einer Überbevölkerung von Katzen wirksam vorzubeugen oder entgegenzuwirken, um nicht auf amerikanische Verhältnisse hinzusteuern…

 

Wenn sie nicht soviel Glück haben werden sie getötet oder ausgesetzt ! Und so schließt sich der Kreis, denn die ausgesetzten Tiere sind oft noch nicht kastriert und bekommen bald selber Nachwuchs.

 

Tierfreunde, Tierschützer, aber leider auch unverantwortliche Menschen, die „einmal“ Junge haben wollten, versuchen dann die Babies an den Mann zu bringen.

 

Es wird aber von Jahr zu Jahr schwieriger die Kleinen unterzubringen und vor allem so unterzubringen, dass sie einen Platz auf Lebenszeit bekommen.Je mehr Katzenbabies vermittelt werden müssen, desto leichtfertiger werden sie meist vermittelt…

„Immer noch lassen viele Katzenhalter, deren Katzen ins Freie dürfen, ihre Tiere nicht kastrieren. Diese zeugen weiterhin Nachkommen mit streunenden Artgenossen.

Immer wieder findet man verlassene Katzenbabys © VIER PFOTEN

Verantwortung

Wer ein Tier bei sich aufnimmt, der übernimmt damit auch eine nicht unbeträchtliche Portion Verantwortung. Jeder Tierhalter ist es seinem Liebling schuldig, dass er ihn bis zuletzt versorgt und nicht eines Tages wieder abschiebt. Leider sind viele Menschen, die einen Kitten bei sich aufnehmen sich dessen nicht bewusst, dass diese Verantwortung runde 15 Jahre oder auch mehr andauern kann.

 

Es ist nicht schwer, Kitten zu vermitteln, denn nahezu jeder will gerne einen solchen niedlichen Wollknäuel. Aber wenn die Kleinen dann in die Pubertät kommen und versuchen, sich in der Rangordnung nach oben zu kämpfen, werden viele Besitzer nicht mehr mit ihnen fertig und geben sie weg und keiner hat mehr Einfluss darauf, wie es ihnen ergeht.

 

Wer verhindern will, dass womöglich der eigene Katzennachwuchs einmal im Tierheim oder sonst wo landet, der sollte sein Tier kastrieren lassen, um so etwas von vorneherein auszuschließen. Es ist schon jetzt eine große Aufgabe, für alle bereits geborenen Tiere ein gutes Zuhause zu finden. Wo soll das enden, wenn immerzu noch “weiterproduziert” wird?

Verantwortungsvolle Zucht

Wie es in einer verantwortungvolle Zucht aussieht und abläuft können sich Leute, die nicht in der “Szene” sind, kaum vorstellen. Katzen zu züchten ist nämlich viel mehr, als nur Katzenbabies zu produzieren und zu verkaufen. Bevor man überhaupt über Katzenbabies nachdenken kann, muss man sich nach den perfekten Elterntieren umschauen. Diese sind getestet auf alle vererbbaren Krankheiten, haben einen aktuellen Impfstatus und sämtliche Tests auf Krankheiten, die für die Elterntiere oder die Kitten in irgendeiner Weise gefährlich sein könnten. Ein verantwortungsvoller Züchter hat kein Problem damit, unter der Kontrolle eines Katzenzuchtvereins zu stehen.

 

Das Katzenwohl geht immer über alles andere. Katzen, die sich in der Rolle als Mutter nicht wohl fühlen, werden kastriert. Katzen, die sich in der Gruppe nicht wohlfühlen und woanders besser untergebracht wären, werden kastriert. Katzen die charakterlich “auffällig” sind, werden nicht zur Zucht eingesetzt und kastriert (der Charakter wird bis zu einem bestimmten Grad weitervererbt. Nur wer mit charakterlich einwandfreien Tieren züchtet, hat später glückliche Kittenbesitzer). Katzen, die krank sind, werden kastriert (auch wenn das selbstverständlich klingt, es gibt Leute die übergehen das).Selbstverständlich sind diese Untersuchungen nicht billig, aber Züchten ist nun einmal kein billiges Hobby, sondern eine kostspielige und verantwortungsbewusste Aufgabe, die in ebenso verantwortungsbewusste Hände gehört.

 

Wer bei Tieren spart, um mehr Geld für sich selbst zu haben, handelt aus Profitgier und verantwortungslos dem Tier und den zukünftigen Kittenbesitzern gegenüber.

 

So jemand ist kein seriöser Züchter und sollte sich überlegen, ob er sich nicht eine andere Freizeitbeschäftigung suchen sollte !

 

 

 

Ein richtiger Katzenzüchter fühlt sich für seine “Sprösslinge” ein Leben lang verantwortlich.

Katzen, die nicht bei ihren Besitzern bleiben können, werden zurückgenommen und entweder so lang betreut, bis der Besitzer sie wieder versorgen kann, oder sie werden in ein gutes Zuhause weitervermittelt. Diese Tiere landen nie im Tierheim!

 

Vor allem geht es mir auch darum, wachzurütteln, dass nicht die Züchter das Problem sind, dass die Tierheime voll sind, sondern jene die es versäumen ihre Tiere rechtzeitig zu kastrieren oder jene die mit ihrer Katze mal Babys haben wollen, weil sie miterleben wollen, wie das denn ist, dann aber nicht daran denken, dass die Kätzchen auch ein Zuhause brauchen.

Argumente für eine Kastration:

1. Tierheime laufen über, die Gefahr das sie irgendwann den Ansturm an Katzen nicht mehr her werden können steigt von Jahr zu Jahr, viele Tierheime stehen vor dem Bankrott

 

 

 2. Unkastriete Tiere, Kater wie Katzen, markieren häufig ziemlich übelriechend. Sie sind im Verhalten untereinander schwieriger zu vergesellschaften.

 

 

3. eine Rolligkeit ist purer Streß für eine Katze! Jeder der schon einmal eine rollige Katze gehört hat weiß ziemlich genau das das kein Zuckerschlecken ist

 

 

4. Katzen die während ihrer Rolligkeit nicht aufgenommen haben laufen gefahren einer Gebärmutterentzündung. Im Gegensatz zu Hunden und Menschen haben Katzen keine Abbruchblutung, sie können dauerrollig werden und es steigt die Gefahr von Entzündungen

 

 

5. Unkastrierte Kater und Katzen streunen mehr durch die Gegend.Während sie auf der Suche nach Geschlechtspartnern sind sind sie enorm auf ihren Trieb reduziert und werden dadurch häufiger Opfer von Autos etc..

 

 

6. Eine unkastriete Katze oder einen unkastrierten sind Revierbewusster, sie tragen häufiger zumeist auch blutige Revierkämpfe aus

 

7. Durch den Geschlechtsakt steigt die Gefahr sich mit Krankheiten wie FIV etc. anzustecken. FIV wird fast nur über Blut und den Geschlechtsakt übertragen. Von anderen Infektionen sprechen wir hie rerst gar nicht die manch ein Streuner draußen in sich trägt.

 

 
8. Eine Katzengeburt kann problemlos ablaufen aber es gibt auch noch im Geburtsverlauf und vorher weitere Risiken dessen man sich immer bewusst sein sollte. Dies kann unter Umständen ziemlich teuer werden. Wenn Katzen z.B. zu jung gedeckt werden ist ihr KÖrper noch nicht so weit die Kitten richtig auszutragen. Kaiserschnitt, Flaschenaufzuchten, Totgeburten. Behinderungen und Abgabestreß, besonders Flaschenaufzuchten bringen eine Menge Zeitaufwand mit sich.

 

9. Vererbbare Krankheiten sind bei Rassemischlingen häufig ungeklärt. Jeder seriöse Züchter lässt seine Tiere je nach Rasse auf bestimmte Krankheiten untersuchen (z.B. HCM, PKD, HD etc.)


Genauso ist das mit einer Blutgruppenunverträglichkeit, es muss vorher immer abgeklärt ob die Blutgruppen der Tiere zueinander passen damit die Kitten eine Überlebenschance haben. Sollten die Blutgruppen nicht übereinstimmen sterben die Kitten fast immer schon im Mutterleib ab oder dann nach der Geburt. Ungemeiner Streß für die Mutter und die mitleidenden Dosis.
Erbkrankheiten sind nicht nur bei Rassekatzen weit verbreitet, auch viele FWW-Katzen
tragen sie. Bei ihnen wird das nur nicht so häufig und konsequent untersucht.

 

10. Jeder hat Angst vor der Kastration seiner Katze, immerhin ist es eine Op. Aber sie ist wirklich unumgänglich und kann das Leben einer Katze eher verlängern. Bei den Tierärzten fällt sie unter eine Routineoperation, das Operationsrisiko ist sehr sehr gering und im Vergleich zu den anderen Sachen eindeutig niedriger.

 


Gegenargumente konnten leider keine gefunden werden !

 

 

Das richtige Alter für Kastratation

Cindy, Frühkastriert und wunderschön !
Cindy, Frühkastriert und wunderschön !

Die Frühkastration bezeichnet genau genommen jede Kastration vor der Geschlechtsreife. Im engeren Sinn sind damit Kastrationen im Alter von etwa 8 bis 16 Wochen gemeint.
Elonadolls Kinder werden ab der 12. Woche Kastriert !

 

Selbstverständlich gibt es noch immer Tierärzte, welche aufgrund mangelnder Erfahrung dem Thema gegenüber misstrauisch reagieren, doch auch hier muss man festhalten, dass es sicherlich auch daran liegt, dass sehr viele von ihnen leider nicht auf dem neuesten Stand der Forschung sind !

Nachdem allerdings inzwischen viele Veterinäruniversitäten Training in pediatrischen Eingriffen anbieten, bessere Ausstattung zur Narkoseüberwachung verfügbar ist und Narkose- und Operationsrichtlinien auch für jüngere Patienten existieren, gibt es keinen Grund mehr, die Operation aufzuschieben, bis der Patient sechs bis acht Monate alt ist – zumal die Anzeichen zunehmen, dass es in ihrem besten Interesse ist, früher kastriert zu werden.

Studien über Frühkastration

Einige Frühkastrierten Schätze von Elonadolls

Facebook Gruppe über Frühkastration

Banner dürft Ihr Kopieren und Teilen !
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“Early Age Spay/Neuter Before Adoption”

Wir möchten hier auch anmerken das wir auf Facebook die Gruppe “Frühkastration vor der Abgabe” zusammen mit Züchter gegründet haben, die mittlerweile schon 1.261 Mitglieder hat !
(Stand 12. Februar 2015)

 

Es ist schön einen so großen Informations- und Ehrfahrungsaustausch mit Züchtern und auch Veterinärmedizinern zu haben, die schon viele Jahre Frühkastrationen Praktizieren , und nur positive Ehrfahrungen damit gemacht haben wie wir selbst !

Sie sind auch HERZLICH WILLKOMMEN und machen Sie sich selbst ein Bild davon !

VORTEILE

Frühkastraten sind die schönsten Ragdolls !
Frühkastraten sind die schönsten Ragdolls !

Für die Käufer von Rassekatzen bietet die Frühkastration den gravierenden Vorteil, das gerade erst eingewöhnte, geliebte Tier nicht selbst dieser Prozedur aussetzen, und mit durchleiden, sowie auch das Risiko dieses Eingriffes nicht selbst tragen zu müssen. Denn selbstverständlich stellt jede Operation, jede Narkose und jeder auch noch so routinierte Eingriff ein gewisses Risiko dar, sei es auch noch so gering. Dieses Risiko trägt dann aber alleine der Züchter, demgegenüber der zukünftige Halter ein komplett und rundum versorgte Katze erhält, die voraussichtlich ein ganzes Jahr nicht mehr zum Tierarzt muss, und sich somit diverse Kosten und Umstände erspart, ebenso wie etwaig aufkommende Ängste ob der bevorstehenden Operation.

 

Darüberhinaus stellt die frühe Kastration der Katzen einen erheblichen Beitrag zum Tierschutz dar, sowohl im Sinne der geradezu explodierenden Haus- und Mischlingskatzenpopulationen, als auch im Sinne der Rassekatzen selber, die davor geschützt werden müssen, als Gebärmaschine im Keller eines Schwarzzüchters zu landen, oder als Massendecker in einem Verschlag zu vegetieren!

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“Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast.”
Antoine de Saint-Exupery
(Der kleine Prinz)