„Schwarze Schafe" unter Züchtern

Liebe Katzeninteressenten!
Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie bitten, beim Katzenkauf die
"Augen offen zu halten"!

Schöne Katzen Bilder zu auffallend günstigen Preisen tauchen immer wieder auf Kleinanzeigen auf.
Leider kommt es in diesem Zusammenhang auch zu Betrugsfällen...

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt,

das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen

und etwas billiger verkaufen könnte,

und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren,

werden die gerechte Beute solcher Machenschaften".

John Ruskin

Kleiner Tipp vorweg: Wenn Ihnen das kleine Wunder nicht gleich um den Hals fällt á la „sie hat mich ausgesucht“, sollte das nicht überbewertet werden. Fremden mit Distanz zu begegnen ist an sich normal, hängt aber auch von der Rasse ab. Eine besondere Schreckhaftigkeit oder reihenweise Flucht ins Unterirdische lässt allerdings auf wenig Menschenkontakt schließen.

 

  1. Achten Sie nicht nur in einem für Ihren Geschmack eher schmuddeligen Haushalt (sondern in jedem) darauf, ob Futterplatz, Näpfe und Kistchen sauber sind;
  2. ob alle Katzen einen gepflegten Eindruck machen, ohne verschmutzte Hinterfronten, auffälligem Juckreiz, Niesanfällen mit Ablagerung oder Anzeichen einer erkennbaren Unpässlichkeit;
  3. ob die Katzen sichtlich am Familienleben teilhaben und sich frei bewegen dürfen oder Sie samt Auserwählter nur ins sonst katzenfreie Besucherwohnzimmer geführt werden – in welchem Fall Sie um einen Rundgang bitten sollten (einen kleinen!!, auch Züchter haben eine Privatsphäre!), um zu sehen, wie und wo die anderen leben;
  4. Auf jeden Fall sollten Sie Kontakt zu den Elterntieren bekommen und, sofern dort wohnhaft (in der Regel „riechbar“), den Vaterkater besuchen, weil dessen Haltung häufig insgesamt den Stellenwert der Tiere widerspiegelt (z. B. wenn der Raum eher Käfig-Charakter hat). Aber
  5. überbewerten Sie die Duftorgie nicht, die sich mit einem Deckkater im Haus selten vermeiden lässt. Weshalb der Stinker verschiedentlich mit einem Häuschen im Garten vorlieb nehmen muss. Was mitunter freilich bedeutet, dass er kaum Sozialkontakt hat.
  6. Womit wir beim Verhältnis der Katzen untereinander sowie zwischen diesen und dem Züchter wären: Mit Mutter und Geschwistern (samt eventueller Tanten und Onkel) aufgewachsen, wechselt eine Katze im Idealfall aus einer Geborgenheit in die andere, denn Harmonie und ein liebevoller Umgang innerhalb der Züchterfamilie prägen jedes Tier und machen es „bereit für die Welt da draußen“;
  7. weshalb Ihnen ein achtbarer Züchter auch kein Kätzchen a) ohne oder nur mit einem „halben“ Impfschutz übergeben wird und b) niemals vor der zwölften/dreizehnten Lebenswoche;
  8. außerdem wird er es als wünschenswert erachten, wenn Sie die Mieze vor dem Abgabetermin gelegentlich mal besuchen (dann auch mit Familie, bei einer größeren „Herde“ aber bitte schaumgebremst aufgeteilt), um sie kennen zu lernen und die Basis für ein gutes Vertrauensverhältnis herzustellen;
  9. zu einer mustergültigen Geschäftsgebarung gehören zudem ein Kaufvertrag, ein Stammbaum (auch wenn Sie den nicht so wichtig finden), ein korrekt ausgestellter Impfpass und ein Futterplan. Auch das Angebot, bei Fragen und eventuellen Problemen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, kennzeichnet einen vertrauenswürdigen Züchter, der damit Interesse am weiteren Schicksal seines Schätzchens bekundet – weil niemand in die Zukunft schauen kann, werden Sie sich da allerdings auf Ihr Bauchgefühl verlassen müssen. Der Züchter auch;
  10. Grundsätzlich gilt: Respekt und Höflichkeit auf beiden Seiten. Lassen Sie sich nichts aufschwatzen oder leisten eine Anzahlung, solange Sie noch in der Nachdenkphase sind. Ist die Entscheidung gefallen, dann feilschen Sie nicht. Seriöse Zucht kostet und erlaubt keine Schnäppchenpreise. Gute Züchter sind keine Trödler, die Ihnen für eine Rostlaube das Geld aus der Nase ziehen. Und in einem schicken Restaurant fein speisen wollen und hinterher mit dem Kellner verhandeln geht auch nicht. Qualität hat ihren Preis – und die geht in diesem Fall weit über die äußere Schönheit hinaus

 

 

DAS ELFTE GEBOT

 

Weil wir grad so schön bei Respekt und Höflichkeit sind: Kein korrekter Züchte wird es Ihnen verübeln, wenn Sie sich auch anderswo umsehen möchten – das ist allerdings nicht vergleichbar mit einer Tour quer durch die Shoppingmeile. Heißt: Bitte nicht die eine Tür schließen und mehr oder weniger kurz darauf auf der Matte der nächsten stehen. Auch wenn Sie ein gutes Gefühl haben und alle Katzen einen gesunden Eindruck gemacht haben, heißt das noch lange nicht, dass Sie dem Nächsten nicht irgendetwas einschleppen können. Eine Pilzinfektion im Anfangsstadium kann auch einem sorglichen Züchter noch nicht aufgefallen sein oder, steht den Katzen ein Gehege zur Verfügung, sich mal ein Floh oder eine Zecke auf die Wohlgepflegte verirren. Auch andersherum ist möglich, wenn Sie etwa an einer Erkältung laborieren und der Züchter zu den Viren kommt wie die Jungfrau zum Kind.

Ja, das mag alles überzogen klingen, ist aber leider traurige Realität und fällt daher in die Kategorie „Sag niemals nie“. Legen Sie also ein paar Tage/eine Woche zwischen die Besuche. Überstürzen ist nie gut. Nachdem Sie den Partner Ihrer schlaflosen Nächte gefunden haben, sind Sie ja auch nicht stracks aufs Standesamt geeilt. Gut Ding will Weile haben. Außerdem: Hat ein Züchter schon mal schlechte Erfahrungen gemacht (oder will vorbeugen), kann es gut sein, dass Sie weiter als bis zur Türmatte gar nicht kommen, wenn er fragt und erfährt, wo Sie vorher gewesen sind. Und Gedankengut á la „Hinter mir die Sintflut“ ist dem Traummensch, den Katzen sich wünschen, so fremd wie der Mann im Mond. Oder?

Geiz ist Geil ?

Geiz soll ja bekanntlich geil sein. Dies und Ähnliches verspricht uns seit einiger Zeit gerne die Werbung. Oft findet man Anzeigen, in denen “Rassekatzen” zu Dumpingpreisen angeboten werden. Auf Nachfrage muss man dann erfahren, dass die Tiere noch nie einen Tierarzt kennen gelernt haben, dementsprechend oft genug auch nie eine Wurmkur, Impfungen usw. erhalten haben. Die armen Geschöpfe werden auch schon im Alter von meistens acht Wochen, oder sogar noch jünger, “an den Mann gebracht”. Man lässt ihnen keine Zeit für eine vernünftige Sozialisierung. Dies und fehlende Gesundheitsversorgung kann sich im späteren Leben der Katze bitter rächen.

 

Es ist wie mit der berühmten Pralinenschachtel......man weiß nicht immer was drinnen ist, bzw. ob der Inhalt tatsächlich den Angaben auf der Verpackung entspricht.

 

Rassekatzen haben allerdings auch ihren (je nach Rasse unterschiedlichen) Preis.

Ein Tierkauf zu “Schnäppchenpreisen” birgt ein großes Risiko in sich, denn meistens löst sich dabei das so toll ”Ersparte” sehr schnell in Luft auf.....

und es ist möglich (und schon oft passiert), dass der Tierarzt Ihr allerbester Freund wird !!

"Fantastische Ragdoll Kitten, an allerbeste Plätze, günstig abzugeben"
.......leider gibt es immer wieder solche Inserate und schlecht informierte Katzenkäufer fallen auf diese "Lockangebote" immer wieder rein ! Nicht nur, daß die Kitten unter schlechtesten Bedingungen aufwachsen und dadurch alle möglichen Krankheiten haben können, ist es eine riesige Schweinerei den Käufer gegenüber sie als gesund und mit Papieren anzubieten !!!
Auch werden Fotos der Inserate von anderen Züchtern verwendet die davon nichts wissen und mit den angebotenen Katzen nichts zu tun haben !
Ein Stammbaum ist leider keine Garantie für ein gesundes und gut sozialisiertes Kitten und für einen verantwortlichen Züchter schon garnicht !
Meine große Bitte deshalb....wenn sie sich ein Kitten in ihrer Familie aufnehmen möchten dann schauen sie ganz genau welchen Züchter welche Züchterin sie auswählen. Wenn sie sich entschieden haben dann lassen sie sich alles ganz genau zeigen wie, Gesundheitszeugnisse  von den Kitten und von den Elterntieren, die Räumlichkeiten wo die Kitten mit ihren Müttern aufwachsen !
 
WICHTIG....nehmen sie sich die Zeit und besuchen sie mehrere Züchter !!!
Jede Züchterin hat auch ein großes Interesse daran wo ihre Kitten hinkommen, wie das zu Hause sein wird. Lassen sie sich ausreichend Zeit und akzeptieren sie keinerlei merkwürdige Verhaltensweisen wie z. B....ich darf nicht in die Wohnung oder in das Haus, es riecht nach Urin, Exkremente oder anderen undeffinierbaren Dingen oder die Katzen haben verklebte Augen,rinnende Nasen, verschmutzes Fell, geringes Gewicht oder andere Auffälligkeiten im körperlichen Bereich. Jede Züchterin ist daran interessiert, daß es den Tieren gut geht ! Sollten sie trotzdem an solche Züchter geraten dann bitte informieren sie sofort eine entsprechende Organisation wie  Vier Pfoten, das Veterinäramt oder auch die Polizei. Es kann nicht sein, daß solche Züchter bzw. Händler ungestraft ihre Tätigkeit im Verborgenen machen.
Helfen sie uns, den verantwortlichen, seriösen Züchtern solche Zustände zu unterbinden !
Vorallem aber machen sie das für die Katzen denn die haben leider keine Lobby !!!

 

Gehören Sie aber zu den Menschen, die lieber Geld sparen wollen und lassen Sie sich gerne von ”günstigen Angeboten” locken, dann lesen Sie bitte noch in Buffy´s Tagebuch, wie der Erwerb eines solchen “Schnäppchens” aussehen kann, bzw. wohin eine solche Sparsamkeit oft genug führt ......selten zum Guten für das Tier !!!

 

 

Tierhaltung jeder Art hat auf jeden Fall etwas mit Verantwortung zu tun, egal ob es sich dabei um einen Goldhamster handelt oder ob es ein Pferd sein soll. Jeder künftige Tierhalter sollte sich dessen bewusst sein.

 

Tiere sind nun mal keine Kaffeemaschinen oder Flachbildschirme.......

Wir empfehlen eigentlich generell ein paar Grundregeln:

Schauen Sie sich ZÜCHTER Homepage genau an oder heute den Facebook, Google... !


Wenn Sie sich für ein Rassetier interessieren, schauen Sie sich nicht nur die Bilder der Tiere an.
Manchmal kann man auch weniger gutes zwischen den Zeilen lesen.

Wie sind die Bilder gemacht , wer hat Sie gemacht, was sieht man auf den Bilder (Hintergrund), Sehen die Tiere gesund aus oder eher kränklich?
Oft kann man anhand von Fotos und Texten erkennen ob sich der Weg zu diesem Züchter überhaupt lohnt !

 

1. Seien Sie sehr vorsichtig mit Anzeigen etc., bei denen mehr als 2 Rassen angeboten werden!

 


Meist sind diese Anzeigen kurz und knapp formuliert, und verdecken - oft auch am Telefon - einen Katzenhändler. Selbst wenn diese Leute sich zu erkennen geben, dann werben sie mit der besonders guten Auswahl an Kitten bzw. Rassen. Oft stimmen hier auch die Ahnentafeln nicht, besonders wenn sie aus osteuropäischen Ländern stammen, obwohl Sie den Kitten in Österreich gekauft haben.

 

2. Informieren Sie sich über die Rasse so gut es geht!

 

Über Literatur, Gespräche, besuchen Sie Ausstellungen und sprechen Sie dort mit den Katzenbesitzern. Weiteres in Punkt 3. und 4.

3. Besuchen Sie so viele Züchter oder auch normale Katzenbesitzer, die Ihre gewünschte Rasse besitzen, so viel wie möglich!

Am besten dann, wenn diese Züchter gerade keine Kitten haben!!! Denn so kann man "Spontankäufen" entgehen - alle Kitten sind einfach nur süß und man schmilzt regelrecht dahin. Sie kaufen Ihr neues Auto oder den neuen Fernseher ja auch nicht im ersten Geschäft, machen Vergleiche... Warum nicht auch bei Ihrem zukünftigen Freund und Familien -Mitglied, der Sie immerhin die nächsten 15 Jahre begleiten wird?

4. Scheuen Sie sich nicht, den Züchtern oder Besitzern möglichst viele Fragen zu stellen!

Und keine Angst, es gibt keine "dummen" oder "nervenden" Fragen, es gibt nur "dumme" Leute, die solche Fragen oft als "dumm" oder "nervend" empfinden. In Wirklichkeit möchten sie nicht mit fragenden Kitteninteressenten ihre Zeit vergeuden, kommen, sehen, aussuchen, zahlen - und mitnehmen das gefällt natürlich manchen Leuten besser. Haben Sie das Gefühl, daß Ihre Fragen als störend empfunden werden, oder sie zu knapp oder gar nicht beantwortet werden, gehen Sie und Informieren Sie sich woanders. Sie werden grosse Unterschiede feststellen.

5. Verlassen Sie sich ruhig auf Ihr Gefühl, auf den ersten Eindruck!

Stellen Sie sich während des Besuches oder auf der Heimfahrt die Fragen: "Habe ich Vertrauen zu diesem Züchter?", "Ist die Nettigkeit dieses Züchters echt oder nicht?" (viele Züchter sind sehr nett, während sie Kitten haben! Danach oft nicht mehr... Dies findet man meist dann heraus, wenn der Züchter gerade keine Kitten hat - siehe Punkt 3 und 4), "Kann ich mir vorstellen, mit diesem Züchter auch noch in 5 oder 10 Jahren ein gutes, vertrautes Gespräch zu führen?" oder "Kann ich mir vorstellen, mit diesem Züchter auch trotz evtl. Unstimmigkeiten ein gutes Gespräch zu führen?", ebenfalls wichtig "Sind wir uns sympathisch?" etc. Diese Fragen können sie natürlich nicht beantworten, man kennt den Züchter ja nicht, aber Ihr Gefühl kann es ein bißchen. Und meistens trügt der erste Eindruck, das erste Gefühl meist nicht!

6. Interessieren Sie sich bitte äußerst genau für die Elterntiere!


7. Seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht den ganzen Wurf sehen können!

Hier sind Sie wahrscheinlich nicht bei einem Züchter, sondern bei einem Händler gelandet. Lassen Sie sich nicht mit billigen Ausreden einen Kitten in den Arm legen. Das gibt es nicht, daß man den Wurf nicht sehen darf und nur einen Kitten gezeigt bekommt. Ausnahme natürlich, wenn die Wurfgeschwister schon bei ihren neuen Besitzern sind oder wenn es ein Einzelkitten ist.

8. Ihre Alarmglocken sollten schrillen, wenn Sie aus irgendeinem Grund die Mutter nicht sehen können!

Oder wenn sie von den Kitten oder vor Ihnen weggesperrt wird. Meistens stimmt dann etwas nicht (weiter Punkt 9).

9. Schauen Sie sich an, wo und wie die Kitten aufgezogen werden!


10. Wie verläuft die Prägephase beim Züchter?

Überläßt er diese Zeit ganz der Mutter? Lernen die Kitten bei ihm auch den Kontakt zu fremden Personen, zu ungewohnten Geräuschen und Gegenständen? Kennen sie Besen, Staubsauger, Radio, glatte Böden, Teppichböden , Kratzbaum , Katzentoilette etc.? Die Prägephase fängt nämlich schon beim Züchter an und muß von Ihnen weiterbetrieben werden. Bei der Prägephase lautet unser Motto: Was Hänschen nicht kennt/lernt, lernt Hans (fast) nimmermehr!

12. Nicht jeder "günstige" Kitten ist ein Schnäppchen, nicht jeder "teure" Kitten ist ein Spitzentier!

Kaufen Sie keinen Kitten, nur weil er besonders günstig ist. Oft werden diese Kitten mit Papieren angeboten. "Schön, ein guter Preis und dann noch Papiere." Dazu müssen Sie wissen, dass Papiere nicht gleich Papiere sind. Es gibt unzählige Vereine, die natürlich auch Papiere haben, die oft nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Man kann zwar nicht verallgemeinern, aber man muß wissen, dass dort wenig bis keine Zuchtbestimmungen und/oder Kontrollen sind. Manchmal zwar in den Vereinssatzungen aufgeführt, aber durch mangelnde Kontrolle einfachhalber, und weil auch kostengünstiger (siehe Punkt 13) nicht eingehalten. Bei Papieren sollen Sie immer fragen oder nachsehen, ob  TICA, CFA, FIFE Aufdruck vorhanden ist. Hier können Sie davon ausgehen, daß alle Bestimmungen eingehalten und auch kontrolliert werden.

 

Viele Leute denken auch "Papiere brauche ich nicht, ich möchte nur eine Katze!" Ein durchaus verständlicher Standpunkt. Aber eben auch sehr gefährlich, weil man im Endeffekt nicht nachvollziehen kann, "was" man eigentlich gekauft hat: Wer sind die Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten, eben die Ahnen? Welche (Erb-)Krankheiten sind in ihnen vorhanden? Auf was muß ich achten? Welchen Typ RAGDOLL  habe ich eigentlich (da gibt es Unterschiede). Und auch - habe ich überhaupt einen RAGDOLL ? (Leider keine Einzelfälle, daß sich reinrassige Katzen ohne Papiere später als Mischlinge herausstellen). Katzen ohne Papiere bekommen Sie bei sogenannten Schwarzzüchtern oder Händlern.

 

Kaufen Sie auch keinen Kitten, nur weil er "teuer" ist. Diese Kitten werden oft überteuert angepriesen: Es ist der letzte Wurf eines Elterntieres, es ist der letzte/einzige Kitten im Wurf ist ("das gibt es nicht nochmal"), weil die Farbe oder Farbzeichnung bei den Weiß-Seal einfach toll ist, man diesen Kitten eigentlich gerne selber behalten möchte oder weil eben dieser Kitten einzigartig sei. Sehr oft entscheidet hier auch das Auto, mit dem Sie beim Züchter vorfahren...!  Deshalb: Augen und Ohren weit auf und auf das eigene Gefühl achten! Weiteres unter Punkt 13.

13 Kaufen Sie nie einen Kitten aus Mitleid!

Ganz egal, wie weh es Ihnen tut, ihn wieder verlassen zu müssen, wenn Sie sehen, dass es ihm, seinen Geschwistern und evtl. der Mutter beim Züchter sehr schlecht geht. Dies wäre falsch verstandene Tierliebe. Von diesem Mitleid profitieren diese "Züchter" nur. Jeder verkaufte Kitten ist die Garantie dafür, dass "das Geschäft gut läuft". Solchen Leuten kann nur durch "schlechte Geschäfte" Einhalt geboten werden. Irgendwann werden sie auf ein "lohnenderes Geschäft" umsteigen. Außerdem ist es oft so, dass gerade diese Kitten durch Zucht, Aufzucht, Prägung etc. meist  in Gesundheit und/oder Verhalten geschädigt sind. Man tut dem Tier und sich selbst keinen Gefallen, wenn man hier rettend eingreifen möchte.

 

Das einzige, das Sie tun können: Informieren Sie den nächsten Tierschutzvereine, Katzenvereine, Veterinäramt, Polizei etc.

14. Nicht immer das "Gelbe vom Ei"?

Allerdings müssen wir auch zugestehen, dass natürlich auch beim manchen Vereins- Züchter, bei denen wir keine Katze kaufen würden! Also auch hier: Augen, Ohren auf und auf das eigene Gefühl achten!

Lassen Sie sich niemals - egal ob TICA, CFA, FIFE oder nicht - einen Kitten aufdrängen "Sie müssen sich schnell entscheiden, sonst...", "Wenn Sie jetzt nicht zusagen, dann wird er morgen weg sein.", "Wir haben soundsoviel Leute, die ihn sofort nehmen würden." Vorsicht bei solchen oder ähnlichen Sprüchen!

 

Ein Kitten- oder Katzenkauf muß von beiden Seiten sehr gut überlegt werden!!! Und diese Zeit muß beiden Parteien zum Wohle des betreffenden Neubesitzer zugestanden werden!

 

Falls Sie einmal bei einem Vereins - Züchter die Beobachtung machen, daß es den Katzen nicht besonders gut geht, daß Verwahrlosung droht oder besteht, daß ein Züchter mit unsauberen Mitteln versucht, Sie zum Kauf zu überreden oder kommt Ihnen einiges an der Zuchtstätte sehr merkwürdig vor etc., bitte melden Sie es !

 

Kaufen Sie Ihre Tiere bitte ausnahmslos nur bei wirklich seriösen Verkäufern oder auch nur bei wirklich seriösen Züchtern.

 

 Mit Eigenrecherche wird es Ihnen leicht fallen die "schwarzen Schafe" unter den Verkäufern und auch unter den Züchtern herauszufinden. Wie oben bereits angesprochen, wird Tierkauf via Internet immer mehr zum lukrativen Geschäft mit dem Leid unserer Tiere. Dies möchten wir nicht als Angriff gegen Personen gerichtet wissen, welche das Internet als Plattform nutzen ihre ungeplanten aber liebevoll aufgezogenen Katzen an einen neuen, guten Platz abgeben zu wollen. Gleichwohl richtet sich dieser Appell auch nicht gegen tierliebe Menschen, die sich um arme, kranke und ausgesetzte Haustiere kümmern.

 

Es geht uns einzig darum aufzuzeigen, dass sehr viele, der im Internet angebotenen Katzen, in sehr bedenklichem gesundheitlichen Zustand im Ausland billig gekauft werden. Diese werden meist viel zu früh von ihrer Mutter getrennt, nach Österreich eingeschleust und dann als in Österreich geboren ausgegeben und hier weiterverkauft. .....

 

Durch unsere Aufklärungsarbeit an dieser Stelle sind wir überzeugt, dass viele der zukünftigen Besitzer diese Tierhandelspraktiken nicht unterstützen würden, wenn sie davon wüssten. Uns fällt es auch sehr schwer mit dem Wissen umzugehen, Sie vielleicht durch genau diese Informationen vom Kauf eines solchen bemitleidenswerten Tieres abgehalten zu haben, aber wir müssen uns bewusst sein, dass allein die Nachfrage nach solchen "billig" zu erwerbenden Tieren das nachproduzierte Angebot immer weiter aufrechterhält!

 

Lassen Sie uns nicht länger wegschauen, sondern die Verantwortung übernehmen für die Lebewesen, die von uns abhängig sind !!!!

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damit Sie rasche Informationen über Neuigkeiten und aktuelle Updates  finden!



Wir bestellen schon seit Jahren bei Zooplus.
Als Züchter brauche ich jeden Monat sehr viel für unsere Katzen und Kitten und hier klappt der
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(Stand von 19.5.2017)
(extra dazu noch Ihre  Zeit ,Fahrt und das tragen
nach Hause ...)

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“Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast.”
Antoine de Saint-Exupery
(Der kleine Prinz)